Feststoffe aus Abwasser mittels Feinsiebung entfernen
Der Einsatz erfolgt überall dort, wo Feststoffe aus Abwasser mittels Feinsiebung (0,6-2,5 mm) entfernt werden sollen, um die Feststoffbelastung der nachgeschalteten Behandlungsstufen zu reduzieren und dadurch zu entlasten.
Die Feinsiebung hat, aufgrund der Rundlochung gegenüber Rechenanlagen (Stufen oder Längsschlitzsysteme), den Vorteil von dimensionsdefinierter Abscheidung. Faserstoffe oder längliche schmale Feststoffe (wie z.B. Ohrstäbchen) werden wesentlich effizienter zurückgehalten und separiert.
Das Anschwemmprinzip wird durch die rotierende Siebtrommel unterstützt. Die Feststoffe, welche mit dem Abwasser in die Siebtrommel gelangen, verbleiben so lange im Siebraum bis sie mit der innen liegenden Förderschnecke zum Feststoffabwurf geführt werden.
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